Freitag, 13. Mai 2016

Von Zahnschmerzen und Blasen an den Füßen - oder - Der Countdown läuft...


Ich glaube es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update. Schließlich bin sind doch schon wieder ein paar Wochen vergangen seit ich mich hier das letzte Mal gemeldet habe.
 

Also zusammenfassend muss ich sagen: mir war nicht langweilig!
 

Zahnschmerzen, Blasen von den schicken neuen Wanderschuhen, Reiseversicherungen abschließen, Versorgungspakete packen und Zollpapiere vorbereiten, letzte Ausrüstungsgegenstände organisieren, Norwegisch „pauken“ (wobei… eine viertel Stunde Vokabeln oder Grammatik lernen und den Rest der Zeit Outdoor-Serien im Original schauen J), und vieles mehr…
 

Wie Angekündigt bin ich gleich einmal Schuhe kaufen gegangen und im Laden haben sie auch 1a gepasst und nicht gedrückt… nun nach der zweiten Tour (ich gebe zu ich habe übertrieben … es hätten nicht gleich 20 km sein müssen…) waren die Blasen leider so groß und zum Teil offen, dass es für mehrere Tage unmöglich war etwas anderes als meine Hausschlapfen zu tragen.

Aber keine Sorge, auch dieses Problem wurde gelöst. Am Ende war sicher das Eintanzen das effektivste um Schuh und Fuß zu Freunden werden zulassen.
 

Das Kapitel Zahnschmerzen möchte ich hier kurz halten: Es tat weh und ich bin was Bohrer in der Nähe meiner Zähne angeht einfach ein riesiger Angsthase! Aber dank geduldiger Behandlung wird es immer besser…
 

Nach mehrfachen Probepacken und dank ausführlichem Eingehen/Eintanzen der Schuhe kann es also eigentlich losgehen… und doch zählt man den heutigen Tag noch mit, dann sind es noch ganze 10 Tage bis ich endlich im Flieger nach Oslo sitze.
 

Die Vorfreude und Aufregung steigen von Tag zu Tag und am liebsten würd ich mich schon morgen auf den Weg machen! Aber jetzt heißt es noch ein Wenig Geduld haben. Es würde auch nichts helfen, denn so schnell wie ich es mir gewünscht habe ist der Schnee im Fjell doch nicht getaut…

Deshalb vertreibe ich mir die Tage damit GPS-Daten von Einkaufsmöglichkeiten, Hütten und Campingplätzen und natürlich von Postämtern ins GPS-Gerät zu übertragen. Hütten zu befragen ob sie wohl meine Versorgungspakete entgegennehmen oder Campingplätze ob es ein Problem wäre außerhalb der Rezeptionszeiten an- und abzureisen. Dank der Hilfe meiner Norwegisch Lehrerin haben sie meine E-Mail-Anfragen auf Norwegisch sogar verstanden J
Erstaunlich finde ich dabei immer wieder: verstehen tue ich ja was in der Antwort und auch in der „leicht überarbeiteten“ Anfrage steht, aber selbst wäre ich nicht in der Lage gewesen solche Sätze auf Norwegisch zu verfassen!
 

Deshalb hier noch einmal ein großes DANKE!
 

Demnächst werde ich ja Zeit und Möglichkeiten zum Üben haben, mal sehen ob es besser wird?!

Kommentare:

  1. Spannend! Noch zehn Tage? Weia, die Anspannung vor so einem großen Unterfangen ist immer heftig -- und die Zeit irgendwie... merkwürdig.

    Bin gespannt auf Deine Berichte!

    So long,
    Corinna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Merkwürdig trifft die Sache besser als alles andere... Nachts geh ich nochmal alle Sachen durch ob ja nichts fehlt
      Tagsüber kann ich es kaum erwarten, dass es endlich losgeht und packe gefühlte hundertmal Sachen aus weil ich sie nicht unbedingt brauche und/oder sie eigentlich zu schwer sind nur um sie dann doch wieder einzupacken... denn: man kann ja nie wissen :-)

      Löschen